Warum gibt es den Podcast „Panikattacken ade"?
Über mich, meine Mission und für wen dieser Blog / Podcast gedacht ist
Von Dr. Eva Brunegger, Ärztin für psychosomatische Medizin | Letzte Aktualisierung: Dezember 2025
Du leidest an Panikattacken, Ängsten oder Stress – und fragst dich, ob dieser Podcast etwas für dich sein könnte?
In dieser Folge erzähle ich dir, wer ich bin, warum ich diesen Podcast ins Leben gerufen habe und was ich damit erreichen möchte. Und vor allem: Für wen dieser Podcast wirklich gedacht ist.
Wer bin ich eigentlich?
Mein Name ist Dr. Eva Brunegger. Ich bin Ärztin für Allgemeinmedizin sowie für psychosomatische und psychotherapeutische Medizin. Seit Jänner 2014 führe ich eine eigene Wahlarzt-Praxis in Graz.
Seit der Corona-Zeit habe ich mich beruflich weiterentwickelt. 2021 habe ich begonnen, ein telemedizinisches Therapieprogramm zu entwickeln – das „Ich-Projekt". Wie es dazu kam, ist eine eigene Geschichte, die ich dir ein anderes Mal erzählen werde. Was ich dir aber schon jetzt sagen kann: Dieses Programm hat sich wunderbar entwickelt, und viele Menschen haben mittlerweile mithilfe des Ich-Projekts ihre Gesundheitsziele erreicht.
Meine Schwerpunkte sind Panikattacken, Angst, Stress, Belastungen und Burnout, aber auch Lebenskrisen und Beziehungsprobleme. Das sind die Themen, mit denen ich seit vielen Jahren arbeite.
Ich bringe dabei auch viel persönliche Erfahrung mit. Ich durfte meine eigenen Krisen im Leben bewältigen und bin dadurch besonders einfühlsam für das, was meine Patienten durchmachen. Ich weiß, wie es sich anfühlt – und ich weiß auch, dass man da wieder rauskommen kann.
Seit über zwölf Jahren arbeite ich hauptsächlich psychotherapeutisch. In dieser Zeit ist sehr viel Erfahrung zusammengekommen. Ich habe viel erlebt, viel gesehen und viel gelernt – und genau dieses Wissen möchte ich jetzt mit dir teilen.
Warum ich das hier mache?
Die ehrliche Antwort? Es gibt so unglaublich viele Menschen da draußen, die an Panikattacken leiden oder mit Angststörungen kämpfen. Die Zahlen sind wirklich hoch. Und ich sitze hier mit all diesem Wissen und all dieser Erfahrung und denke mir: Das sollte nicht nur meinen Patienten zugutekommen.
Die digitalen Medien bieten heute wunderbare Möglichkeiten, Menschen zu erreichen – auch wenn sie nicht in Graz leben, auch wenn sie gerade keinen Therapieplatz bekommen, auch wenn sie sich vielleicht noch gar nicht sicher sind, ob sie professionelle Hilfe brauchen.
Mein Hauptanliegen ist ganz einfach: Ich möchte Menschen unterstützen.
Wenn auch nur ein oder zwei Menschen von dem profitieren, was ich hier erzähle – wenn jemandem dadurch ein Licht aufgeht oder er sich weniger allein fühlt – dann ist das schon wundervoll. Das ist meine größte Motivation.
Warum ich einfach angefangen habe
Ich muss ehrlich sein: Ich habe lange überlegt, in welchem Format ich das machen soll. Blog? Podcast? YouTube? Alles zusammen? Ich war mir nicht sicher – und wenn ich ganz ehrlich bin, bin ich es mir immer noch nicht ganz.
Aber irgendwann habe ich mir gesagt: Eva, hör auf zu grübeln und fang einfach an. Du kannst das Format immer noch anpassen, während du es machst. Das Wichtigste ist, dass die Inhalte da draußen sind und Menschen erreichen.
Also habe ich einfach losgelegt.
Die erste Folge – ein Test mit wichtigem Thema
Die erste Folge war eigentlich eine Testfolge. Ich wollte ausprobieren, wie das alles funktioniert.
Aber – und das ist mir wichtig – es war ein Test mit einem richtig guten Thema: „Krankheitsängste verstehen". Das ist ein Thema, das so viele Menschen betrifft und das mir sehr am Herzen liegt.
Wenn du dich davon angesprochen fühlst, wenn du selbst mit Krankheitsängsten zu kämpfen hast oder jemanden kennst, der darunter leidet – dann empfehle ich dir wirklich, dir diese erste Folge anzuhören. Da steckt viel Wertvolles drin.
Was dich in den nächsten Folgen erwartet
Ich habe 2022 einige Videos aufgenommen und eine Serie starten wollen zum Thema "Hilfreiches Wissen" mit den wichtigsten Grundlagen rund um Panikattacken. Diese Inhalte sind nach wie vor aktuell – denn das Wissen darüber, wie Panikattacken funktionieren, hat sich nicht grundlegend verändert.
Die nächsten drei Folgen werden diese bewährten Inhalte sein:
- Wie macht sich eine Panikattacke bemerkbar?
- Wie verläuft eine Panikattacke?
- Panikattacken – was tun? Die häufigsten Fehler und was wirklich hilft
Du bekommst damit eine solide Grundlage – die Basics, die jeder kennen sollte, der mit Panikattacken zu tun hat.
Danach werde ich regelmäßig neue Inhalte erstellen. In welche Richtung sich das entwickelt, wird sich zeigen. Ich bin da selbst gespannt!
Verschiedene Formate – du entscheidest
Nicht jeder liest gerne, manche lieben Podcasts, andere schauen lieber Videos. Deshalb biete ich die Inhalte in verschiedenen Formaten an:
- Lesen: Blogartikel auf arztgraz.at und panikattacken-ade.com
- Hören: Podcast (bald auch auf Spotify)
- Schauen: Videos auf YouTube
So kannst du das Format wählen, das am besten zu dir passt.
Hier findest du das entsprechende Youtube-Video:
Für wen dieser Podcast gedacht ist
An wen richte ich mich eigentlich mit diesen Inhalten?
In erster Linie an Menschen, die gerade an Panikattacken oder Ängsten leiden – oder vielleicht schon an einer Angststörung. An Menschen, die viel Stress in ihrem Leben haben und deshalb vielleicht auch mit körperlichen Symptomen kämpfen. An Menschen, die sich auf dem Weg in den Burnout befinden oder schon mittendrin stecken.
Aber nicht nur an Betroffene! Auch Angehörige sind hier willkommen – Menschen, die verstehen wollen, wie es ihren Liebsten geht.
Und wenn du in einem helfenden Beruf arbeitest und dein Wissen erweitern möchtest, bist du natürlich ebenfalls herzlich eingeladen.
Im Grunde ist jeder willkommen, der sich für diese Themen interessiert und etwas mitnehmen möchte.
Warum heißt der Podcast „Panikattacken ade"?
Vielleicht fragst du dich, warum ich diesen Namen gewählt habe.
Als ich 2021 mein Therapieprogramm entwickelt habe, brauchte ich einen Namen für den Kurs speziell zum Thema Panikattacken. Ich hatte gelernt: Ein guter Kurs braucht ein klares Ziel. Und das Ziel bei Panikattacken? Sie loswerden.
Also dachte ich mir – zugegebenermaßen nicht besonders kreativ – „Panikattacken ade"! Und der Name ist geblieben.
Was mir daran gefällt: Er drückt Hoffnung aus. Panikattacken sind etwas, das man wirklich gut behandeln kann. Wenn du verstehst, was da in deinem Körper passiert, verliert die Angst oft ihre Macht. Das Problem ist meist nicht die erste Panikattacke – sondern die Angst vor der nächsten. Und genau da setze ich an.
Die Geschichte hinter dem Ich-Projekt
Vielleicht fragst du dich, was es mit dem „Ich-Projekt" auf sich hat. Lass mich das kurz erklären.
Das Ich-Projekt ist mein telemedizinisches Therapieprogramm. Der Name gefällt mir bis heute sehr gut, denn wenn du mit mir arbeitest, wird unsere gemeinsame Therapie zu deinem ganz persönlichen Projekt – zu deinem Ich-Projekt.
Das Programm basiert auf Medizin und Verhaltenstherapie, ergänzt durch Elemente der Akzeptanz- und Commitment-Therapie, kurz ACT. Es umfasst Videomodule, Arbeitsblätter, Übungen, eine begleitende Community und persönliche Einzelbegleitung – so intensiv wie du sie brauchst.
Ich habe früher ganz klassisch gearbeitet, in 50-Minuten-Einheiten. Dabei habe ich meinen Patienten immer wieder die gleichen wichtigen Dinge erklärt – was im Körper passiert bei Angst, wie die Teufelskreise funktionieren, welche Übungen helfen. Irgendwann habe ich mir gedacht: Diese Erklärungen könnte ich doch aufnehmen und als Videos zur Verfügung stellen. So ist nach und nach das Ich-Projekt entstanden.
Die Anfänge mit der Testgruppe
Eine besonders schöne Erinnerung habe ich an die Anfangszeit des Programms. Ich habe das Programm damals richtig gründlich getestet – wir hatten eine erste Testgruppe.
Da waren am Anfang etwa fünfzehn Leute angemeldet, und ungefähr acht von ihnen haben es bis zum Schluss durchgezogen. Wir haben uns wöchentlich in Zoom-Meetings getroffen, die Teilnehmer haben nach und nach die Videomodule freigeschaltet bekommen und haben fleißig geübt.
Und weißt du was? Es hat super funktioniert! Der Austausch in der Gruppe war bereichernd, die gegenseitige Unterstützung war toll.
Falls jemand aus dieser ursprünglichen Testgruppe gerade zuhört oder mitliest – ihr wisst, was ich meine! Es war eine super coole Zeit, die mir gezeigt hat, dass dieser Weg der richtige ist.
Im Kern sind diese sechs Kernmodule, die wir damals gemeinsam erarbeitet haben, noch heute ein wichtiger Teil meines Programms.
Was du von mir erwarten kannst
Lass mich noch ein paar Worte dazu sagen, was du von mir erwarten kannst – und was nicht.
Du kannst erwarten, dass ich ehrlich bin. Ich werde dir keine leeren Versprechungen machen oder so tun, als wäre alles ganz einfach. Panikattacken zu überwinden ist Arbeit – aber es ist machbare Arbeit.
Du kannst erwarten, dass meine Inhalte fundiert sind. Sie basieren auf meiner medizinischen und psychotherapeutischen Ausbildung, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und auf über zwölf Jahren Erfahrung in der Arbeit mit Betroffenen.
Du kannst erwarten, dass ich dich ernst nehme. Ich weiß, wie belastend Angst sein kann. Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn der eigene Körper sich plötzlich wie ein Feind anfühlt.
Was du nicht erwarten solltest: dass ich Wunder vollbringe oder dass es einen schnellen Trick gibt, der alles löst. Nachhaltige Veränderung braucht Zeit, Geduld und die Bereitschaft, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Aber ich kann dir versichern: Es lohnt sich.
Wo die Reise hingeht
Ich kann ehrlich sagen: Ich weiß noch nicht genau, in welche Richtung sich der Podcast entwickeln wird. Auch bei meiner Website panikattacken-ade.com weiß ich noch nicht, wo die Reise hingeht. Das ist alles noch in Entwicklung – und das ist auch okay so.
Vielleicht kommt irgendwann „Burnout ade" als eigene Reihe dazu. Mal schauen.
Was ich aber weiß: Ich möchte regelmäßig wertvolle Inhalte für dich erstellen. Weil ich das einfach sinnvoll und hilfreich finde.
Wir sind jetzt im Dezember 2025, und ich bin gespannt, was das neue Jahr bringt.
Zum Abschluss
Ich freue mich, dass du heute dabei warst und dir die Zeit genommen hast, mich ein bisschen kennenzulernen.
Ich freue mich auf diese Reise mit dir – wohin auch immer sie uns führen wird.
Bis zur nächsten Folge!
Deine Eva
Dieser Artikel dient der Information und Aufklärung. Er ersetzt keine medizinische Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden konsultiere bitte einen Arzt oder Psychotherapeuten.
